Ich muß gestehen, daß ich ein paar Fehler eingebaut hab, weil ich selbst nicht so sicher bin. Höchste Trefferquote hat die Lokleitung. Herzlichen Glückwunsch. Als Preis gibt es einen Gutschein für die Teilnahme am Bergfest in meinem Zeltlager. Findet statt am 24. 7. 2004 ab 19 Uhr in Bezdekov 4,9 Kilometer westlich von Klatovy. Barumtausch ausgeschlossen :-)
1. Wie viele Weichen befuhr die Linie 47 im Jahre 1994 auf Ihrer Fahrt von der Neuostheim auf die Vogelstang spitz?
Richtige Antwort war 13. Fangfrage deshalb, weil die Weiche für die Kreiselfahrt sehr gern vergessen wird, ich habs mal mit nem Fahrer drüber gehabt, der hats auch verraft.
2. Der Düwag-Standardwagen wurde in großer Zahl auch an die verschiedenen Rhein-Neckar-Betriebe geliefert. Allerdings gab es zwischen den Lieferungen an die HSB, MVG und VBL einige Unterschiede. Wie viele unterschiedliche Fahrschaltertypen wurden verbaut?
Die richtige Antwort:
Der Standard-Fahrschalter von BBC, der in allen Einrichtungswagen zu finden war und auch noch ist. Ausnahme waren die Einrichtungswagen für Heidelberg, die hatten statt der ersten 4 die ersten 7 Stufen gerastet. Ob die jetzt von BBC oder gar von Siemens waren ist mir ehrlich gesagt entfallen. Aber nicht alle 13 Heidelberger hatten den gleichen.
Mit den Kurzkurbelfahrschaltern von 1013-1022 und den Langkurbelfahrschaltern der 1200V-Züge 1011/12, 1123/24 und den Schützensteuerungen in Heidelberg gibts insgesamt 5 verschiedene Varianten.
3. Es gab selten Fahrzeuge, die Werbungen für mehrere Firmen bzw. Produkte gleichzeitig trugen. Im Jahre 1991 gab es bei der VBL derer 2. Nenne die Wagennummern und die Werbepartner.
109 hatte zu der Zeit keine Vitamina-Reklame, das war nur der 125. Allerdings hatte der 126 eine Seite Wertkauf und die andere Mann Mobilia. Außerdem hatte er einen anderen Tacho als alle anderen, der ging bis 80, was nich hieß, daß die Kiste deswegen schneller lief.
4. Nenne alle verschiedenen Versionen von Coca-Cola-Reklamen, die man seit 1988 auf VBL-Fahrzeugen sehen konnte.
Richtig lag die Lokleitung, aber 131 hatte keine Coca-Cola-Reklame, der hatte Rheinpfalz und anschließend irgendwas anderes, 132 und 133 waren gleich.
5. Zähle alle Rückfallweichen im VBL-Gleisnetz auf, die im Jahr 1991 von regulären Linienkursen befahren wurden.
Zweimal Friesenheim Kreuzstraße, einmal auf der Sternstraße, und in der Schleife Oggersheim, die Stumpfweiche lag immer aufs Innengleis, während die 34 bzw 4 aufs Außengleis sollte, damit die RHB drehen konnte. Ich meine, daß auch die zweite schleifenweiche gespannt war, damit die RHB-Leute nicht aussteigen mußten zum Weiche legen, da bin ich mir aber nicht mehr sicher.
6. Nenne die letzte in Betrieb befindliche Handweiche mit Regellage im VBL-Gleisnetz.
und hier liegt mein Fehler, ich dqachte nur noch an die Ebertstraßenweiche.
7. Im Zuge der Modernisierung der VBL-Sechs- und Achtachser wurden den Fahrzeugen Doppelscheinwerfer, elektrische Rollbandanlagen, Neonbeleuchtung und ein neues Armaturenbrett verabreicht. Nenne den ersten Wagen, der diesen Zustand zuerst erreicht hat.
128 war richtig. bekam dann auch ne schöne Coca-Cola-Komplettbepinselung.
8. Welche Linie hatte als letzte ihren (wenn auch nur zeitweiligen) Endpunkt an der Rheinstraße?
korrekt war die Linie 12
9. An welchen Stellen im VBL-Gleisnetz gibt es aktuell noch Weichenstraßen mit vorgezogener Weichenzunge?
- Schleife Oggersheim die Ausfahrt
- Fichtestraße
- Pfalzbau Richtung Stadt stumpf
10. Welche Werbung hatte der MVG-Wagen 410 bevor er nach Zagreb abgegeben wurde?
Jägermeister stimmte. 410 is sozusagen *mein* Wagen, weil ich anno 91 unter Fahrlehreraufsicht einmal damit nach Neuostheim gurken durfte. Und irgendwann war er plötzlich weg.
11. Das Jahr 1994 war für die HSB nicht leicht. Die Niederflurwagen waren noch nicht geliefert, geschweige denn einsatzbereit und eine Unfallserie schwächte den Wagenpark sehr empfindlich. Insgesamt mußten bei 4 Zwischenfällen 5 Fahrzeuge außer Betrieb genommen werden. 201 vs Oberleitungsmast in Handschuhsheim Nord dürfte relativ unbekannt sein, die gestauchten Gelenke waren jedoch trotzdem dem Liniendienst eher abträglich. Die restlichen 3 Unfälle mit den beteiligten Fahrzeugen würd ich hier gern hören. (Standen damals alle in der Presse)
* 252 an der Ortenauer Straße war Ostersamstag 94, am frühen Nachmittag. Infolge überhöhter Geschwindigkeit einmal quer über einen Ampelmasten, 2 Haltestelleninseln, insgesamt 4 Autofahrspuren, auf den letzten beiden sogar noch eine Kollision und eine Beihnahekollision mit 2 PKW, endgültig Schicht war am Oberleitungsmasten neben der großen Fensterscheibe des Restaurants. Die Folge waren kaputtige Drehgestelle und ein verzogener Rahmen, die man aufwendig wieder saniert hat.
* 236 + 240 Frontalzusammenstoß auf der Autobahnbrücke in Eppelheim. Beide Fahrzeuge kamen nach Mittenwalde zur Aufarbeitung.
* 221 vorm Betriebshof. Ein Jeep nahm die Vorfahrt und warf den Wagen ausm Gleis, der auch am Oberleitungsmasten bremste. Was an dem Gerücht dran ist, daß vor dem Oberleitungsmasten noch ne Oma stand, die dann unversehrt unter der Straßenbahn hervorkrabbelte weiß ich nicht genau.
und dann halt eben 201 in Handschuhsheim Nord, "Rangierunfall". Der Fahrer hatte die kleine Fahrkurbel nicht abgezogen und wollte aufs Klo und betätigte die Fahrkurbel, als er die Jacke anzog. Oder so ähnlich zumindest. Ging auf jeden Fall auch gradeaus an den Oberleitungsmasten und hatte 2 gestauchte Gelenke zur Folge.
Der daraus resultierende Wagenmangel führte dazu, daß man teilweise einzelne E-Wagen ausfallen ließ bzw. mit Solobussen bediente. Die E-Wagen 7.11 und 7.31 ab Leimen Stadtmitte als Vorzug zum Plankurs fielen nahezu regelmäßig aus, da liefen eigentlich immer Sechsachser. Der Vorzug zum 7.21-Zug war eigentlich ein Achtachser, und wurde dann mit Solobussen gefahren. Nachdem dann die ersten Fahrzeuge wieder in den Einsatz kamen, gabs öfter auch mal 2 Sechsachser-Vorzüge, einer davon als Plankurs, der zweite von einem Werstattfahrer. Somit also 3 Fahrzeuge in dieser Fahrplanlage.
12. Gelegentlich gabs Gäste in Rhein-Neckar-Landen. Nenne mindestens 4 Fahrzeuge, die nach 1950 in einem der 5 Rhein-Neckar-Betriebe je zur Probe gelaufen sind.
GT6 252 aus Bochum in MA/LU 1958
2 mal M8C, einer aus Essen in Heidelberg und einer aus Krefeld in LU, 116 und 846, war 84 und 85 oder beides 85 oder so.
Combino
Darmstadt
Dönerbude Eskesehir
13. Die MGT6D in Heidelberg liefen auch nicht immer einwandfrei. Schon während der Lieferung kam es zu Unplanmäßigkeiten. Was passierte den Fahrzeugen 265 und 267, die dem Linienbetrieb nicht wie geplant zur Verfügung stehen konnten?
265 wurde Belastungstests unterzogen und nahm dabei Schaden und kam erst als letztes.
267 hatte 4 Wochen nach Inbetriebnahme einen größeren elektrischen Defekt, der irgendwie die Dachgeräte in Brand setzte. Ging daraufhin wieder zum Hersteller und hatte auf der zweiten Jugnfernfahrt die Flankenfahrt. Man siehts bis heute an den Kilometern, daß ihm ein Einsatzjahr fehlt.
14. Es ist immer schade, wenn ein Fahrzeug von uns geht. Welcher VBL-Sechsachser ging als erstes den Weg des alten Eisens, und warum?
120 vs 1022 LU Hbf Frühjahr 1978.