Ich denke darüber sehr gut nach und rege mich gerade deswegen auf. Ich stecke in der Materie gut drin und kenne die Rechnungen nur zu gut. Ich habe für die Studischaft in Heidelberg schon einmal die Verhandlungen mit dem VRN geführt (vor etwas mehr als 2 Jahren - ich war damals studentisches Mitglied im Senat).
Das Problem damals war, daß sich der Rektor und das Studentenwerk eingemischt haben und quasi gegen den Willen der Studierenden das Ticket zu den aktuellen Konditionen abgeschlossen haben. Das war damals ein ziemliches Thema in der Uni, ist aber in der Diktatur Hommelhoff wie üblich untergegangen.
Was ich sagen darf ist, daß der VRN mit dem Semesterticket definitiv keinen Verlust einfährt. Für jedes verkaufte Ticket und anteilig auch für die gezahlten Sockelbeiträge ohne gekauftes Ticket erhält der VRN ja Geld vom Land (Ausbildungsverkehr!) - und das ist gar nicht mal so wenig.
Was mich an der Sache so ärgert ist, daß durch die Ausweitung des Geltungsbereiches ja keine zusätzlichen Kosten entstehen - es würde garantiert kein Bus und keine Bahn deswegen zusätzlich fahren.
Ganz abgesehen davon ist das für mich als Endkunde nur indirekt von belang - ich zahle für eine geringere Leistung einen höheren Betrag, im Moment 129¤ (und die kriegt der VRN von über 40% der Heidelberger Studis und von den restlichen unter 60% immerhin noch 31¤)!
Ich finde es in der Form nicht verständlich und bin gespannt, was ich vom VRN für eine Antwort auf meine Mail (bestimmt, aber höflich formuliert) bekomme - vielleicht erinnert man sich ja sogar noch an mich...