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Mit dem Tw 17 auf Sommertour - Teil 36 (m34B) (1374 Klicks)

27. November 2012 21:44
Hallo,

ich hatte in Prora den letzten Teil enden lassen. Weiter ging es nun in den benachbarten Ort Binz.


Dort gingen wir zunächst zum Strand, wo wir dieses Kunstwerk begutachten konnten. Anschließend kehrten wir bei meinem Lieblingsbäcker ein, um Kaffee bzw. leckere, heiße und weiße Schokolade zu trinken. In Binz ist zwar schon mehr los als in Sassnitz nachdem dort der Fährverkehr umgezogen ist, aber nach 1-2 Stunden hat man auch dort alles gesehen. Wir fuhren daher nach Sassnitz zurück. Auf der Hinfahrt hatte ich aus dem Zug auf Höhe des Abzweiges nach Mukran einige Reisezugwagen gesehen. Nach einiger Internetrecherche konnte ich herausfinden, dass sich in Mukran der größte Friedhof für Ludmillas und Reisezugwagen befindet.


Auch wenn ich ein viel größerer 218-Fan bin, ein Besuch am Ludmillagleis ließ ich mir nicht entgehen. Wir sehen 232 350-9, 232 301-2, 232 134-7. 232 488-7, 232 434-1, 232 187-5, 232 530-6, 232 376-0, 232 070-3, 232 202-2 und 232 114-9. Falls jemand dazu Fotos hat, kann ich auch noch die anderen Loks gerne online stellen, ich hab extra von jeder ein Foto gemacht.


Bei einer waren leider schon die Scheiben eingeschlagen.


Wir schauen uns die Reihe noch von hinten an,…


…bevor ich anschließend den Bahnhof Mukran-West besuchte. Anscheinend hat hier noch nie ein Zug gehalten bzw. locker die letzten 10 Jahre nicht, denn zum neuen Fährbahnhof kommt man im Gegensatz zum alten nur mit Bus und Taxi. Fernzüge gibt es nur noch nach Binz sad smiley


Vom Bahnsteig lässt sich das traurige Spiel gut begutachten. Von der Entfernung konnte ich leider nicht abschätzen, wie viel Wagen dort genau stehen, aber über 50 Stück sind es mindestens. Unter ihnen muss auch noch ein original lackierter Interregio-Wagen verweilen, leider ist der Bereich aber nicht zugänglich… sad smiley


Ein Blick in die andere Richtung zeigt vier Steuerwagen. Zu ihnen werden sich demnächst leider auch schon die Modus-Wagen (auch unter „PUmA-Wagen“ bekannt) gesellen, die vom 440 zwischen Würzburg und Nürnberg nun verdrängt wurden. Eigentlich viel zu schade um schon abgestellt zu werden…


Die Uhr am Bahnsteig selbst funktionierte auch schon nicht mehr. Der Plattenbau (Hintergrund) und andere Gebäude im Umfeld des Bahnhofes werden aber noch bewirtschaftet.


Noch ein letzter Blick auf das Stellwerk und einem Nahverkehrswagen


Dann ging es erst einmal zurück in die Ferienwohnung, um die Postkarten zu schreiben. Die wurf ich anschließend in der Stadt ein. Dabei traf ich diesen MAN Regio.


Nach dem Essen machte ich dann noch eine Tour nach Sagrad, um das von meinem Vater angemietete Fahrrad ein wenig zu nutzen.


Nach ca. 30 Minuten kam der Flirt vorherigen Bild zurück auf dem Weg nach Rostock, wo ich jetzt auch gerne wäre anstatt in Heidelberg bzw. noch schlimmer Heilbronn grinning smiley.


Ich fuhr zurück einen kleinen Umweg über den Bahnhof. Hier ging es fr[ü]her zum Fährbahnhof hinunter.


Noch ein Blick auf den Busbahnhof zeigt nochmal den Citaro der RPNV (Rügener Personennahverkehrs GmbH, fr[ü]her VEB Kraftverkehr Rügen) und den Stadtbus Sassnitz.


Am Abend machte ich mit meinen Eltern dann noch einen Spaziergang zum Hafen. Die DANIA hatte bereits angelegt.


Hafenimpression


Der Mond spiegelt sich in der Ostsee.


Ich lief noch kurz zum Bahnhof, da ich noch eine bestimmte Perspektive umsetzen wollte.

Ein neuer Tag begann, aber nicht ein normaler, sondern der Tw 17 hatte Geburtstag. Daher ging es morgens zunächst zur Bäckerei im Hafenbahnhof zum Frühstücken.


Unser Weg führte anschließend zum Bahnhof, denn ich wollte an meinem Geburtstag in die nächste größere Stadt.


Nach ca. 1 stündiger Zugfahrt erreichten wir Stralsund Hauptbahnhof. Dort angekommen war es leider ein langer Weg zum Wasser, denn das MV-Ticket beinhaltet leider keine Stadtverkehre. Hier sehen wir die Gorch Fock, die am 14. Januar 1933 ihre Kiellegung hatte, dann bis 1945 in Stralsund stationiert war und 2003 wieder dorthin zurückgekehrt ist. Nicht zu verwechseln mit dem Marine Skandalschulschiff.


Hier konnte man fr[ü]her bestimmt gute Fotos machen.


Nach einer längeren Stadtbesichtigung gingen wir in die St.-Marien-Kirche, um dort auf die Turmspitze zu gehen. Der Weg über die 345 Stufen dorthin ist ganz schön abenteuerlich smiling smiley


Dafür ist der Ausblick wunderschön. Wir sehen den Neuen Markt, die St. Nikolai und St.-Jakobi-Kirche, die Ostsee und ein kleinen Teil von Rügen.


Ein Schwenk um ca. 90° zeigt den Rügendamm, die neue Verbindung für Autofahrer zwischen dem Festland und der Insel Rügen.


Wir schwenken weiter zur VEB Volkswert Stralsund, die bei meinem Aufenthalt gerade Insolvenz angemeldet hat. Hoffen wir auf ein gutes Ende.


Der letzte Blick vor der Abstieg zeigt noch einen Citaro auf der Linie 2.


Wieder einige Meter weiter unten, zeigt sich auf dem Weg zum Bahnhof, dieser Citaro LE der KVG.


Aus der Gegenrichtung kommt dieser O405G angefahren, der leider etwas einfallslos lackiert ist.


Wir werfen einen Blick in das Empfangsgebäude des Stralsunder Hauptbahnhofes. Es ist 1930 von Erich Kliefert mit einer schönen Landkarte als Wandmalerei verziert worden.


Dann ging es ins Reisezentrum um das MV-Ticket für die Heimfahrt zu kaufen, da die Reiseagentur in Sassnitz nicht fähig war/ist, die Bahnbonuspunkte gutzuschreiben…


Am Bahnhof in Stralsund warten 115 114-1, ein Bimz und ein Flirt auf ihre nächsten Einsätze.


Nach einer gewissen Zeit kommt auch unser Zug eingefahren. Er fährt auf einem der Durchgangsgleise ein und überquert somit den Bahnübergang direkt am Ende des Bahnsteiges.


Da unser Zug noch nicht abfuhr, stieg ich nochmal aus um den Gegenzug von Rügen kommend zu fotografieren. Mit diesem Bild beende ich den Bericht wieder, weiter geht es im nächsten Teil.

Allzeit gute Fahrt,
euer Tw 17
Thema Autor Datum/Zeit

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Tw 17 27. November 2012 21:44

Mit dem Tw 17 auf Sommertour - drei ergänzende Bilder (436 Klicks)

Lokleitung 28. November 2012 01:19

Re: Mit dem Tw 17 auf Sommertour - drei ergänzende Bilder (378 Klicks)

Tw 17 28. November 2012 22:18



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