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Zu Besuch bei Tatras, Ganzes und Düwags in Ungarn und Rumänien, Teil 4: (ARAD) Andere Länder, andere Kisten. Weiter gehts nach Arad in Rumänien, wo wir auf manchen alten Bekannten treffen werden...(mB) (429 Klicks)

05. Dezember 2012 13:42
Morsche,


heute werden wir Budapest erstmal wieder verlassen, um unsere Weiterfahrt nach Arad anzutreten.



Nanu, wo ist denn das Frühstücksbild geblieben?





Noch einen Blick auf unseren Abfahrtsbahnhof von der Bahnsteigseite aus gesehen.






Unser EC steht bereits mit einer Doppeltraktion MAV-Lokken bespannt bereit.






Blick in den Innenraum des Rumänischen Zuges. Wir hatten einen Tischplatz, den wir uns mit einem Rumänischen Rentner teilten, der jedoch schon bald das „Raucherabteil“ (das mit der Spülung) aufsuchte.

An der Grenze gingen sogar noch die Grenztruppen (nicht die von VBLu) mit dem Schießgewehr durch den Zug.







Ankunft in Arad. Die Maschine wurde bereits an der Grenze durch eine rumänische ersetzt



Bald darauf bezogen wir unser Hotel, das eigentlich Straßenbahnblick hätte, wenn auf der entsprechenden Trasse nicht gerade Bauarbeiten gewesen wären.




Blick in unser Hotelzimmer. Statt dem eigentlichen Zweibettzimmer hatten wir nun ein französisches Doppelbett. Aber wir sollten es überleben…





Blick in die Nasszelle. Auf dem Toilettendeckel erkennen wir noch das Frischesiegel, das den hygienischen Topzustand attestiert.



Das Hotel war ansonsten eigentlich sehr gut, nur das mit dem kundeneinladenden Lächeln hätte die Dame an der Rezeption noch etwas üben können…
Wenn man sich so durch „des Internet do“ so liest, kommt man zu dem Ergebnis, dass man in Rumänien vor allem zwei Dinge nicht sein sollte: Schwul und Zigeuner. Ich meine natürlich homosexuell und mobile ethnische Minderheit.
Wie dem auch sei. vielleicht lächelt sie ja normalerweise, hielt uns aber nur für ein schwules Zigeunerpärchen.





Unser erster Weg führte zur Banka Transilvania, wo wir unser erstes Rumänisches Geld zogen. Lei, so heißt die Währung und hat so etwa einen Kurs von 1:4.
Das war dann schon leichter zu überschlagen wie in Ungarn die 1:275.
Das Interessante an den Lei ist, dass sie ähnlich einer Kunststofffolie sind. Stellenweise kann man sogar durchsehen.





Kurz darauf kamen wir wieder am Bahnhof vorbei, dessen Gleise wir über eine Brücke querten. Dort begegnet uns ein langer, langer Güterzug.







Hier, am Revolutions-Boulevard, das so die zentrale Achse bildet begegnet uns der erste LU-Düwag des Tages, der 138 – nur echt mit einem Licht.

An dieser Stelle sieht man ein komplett erneuertes Streckenstück. Auch wenn es immer noch erneuerungsbedürftige Streckenabschnitte gibt, ist man momentan schwer am Bauen. Dabei werden die Strecken quasi von Grund auf neu aufgebaut und erhalten auch gleich Haltestellen mit Bahnsteigen, die einen barrierefreien Zugang in evtl. später zu beschaffende Niederflurwagen ermöglichen.
Einen Prototyp des „Imperio“ der örtlichen Waggonbaubude hat man aber wieder zurückgegeben, da Neuwagen im Vergleich zu alten doch zu teuer sind. Stattdessen legt man eher Wert auf eine moderne Umgestaltung des Netzes. Dabei hat man in recht kurzer Zeit schon ziemlich viel geschafft, aber eben noch nicht alles.



Das Interessante an Arads Straßenbahn ist eigentlich, dass es Anfangs nur die Überlandbahnen gab, von denen eine noch heute verkehrt, jedoch leider momentan außer Betrieb war. Das eigentliche Stadtnetz, wie wir es heute kennen, entstand im Wesentlichen erst ab den 60er Jahren.





Östlich des Stadtkerns treffen wir einen ex-Stuttgarter GT4, dem man zwar noch kein Mitteldrehgestell nachgerüstet hat, dafür aber eine neue Scheinwerferanordnung.
Hier ist er ja sozusagen auch irgendwie zu hause, nur fährt er jetzt statt Stuttgarter Schwaben Banater Schwaben.





Wenige Meter weiter zeigt sich ein Würzhagener in neuem Lack. Ein eigentliches Lackschema gibt es in Arad nicht. Einige wenige Wagen, die man umlackiert hat, tragen diesen Lack. Andere Neulackierungen haben aber auch wieder die Ursprungsfarben zurückgebracht. Aber dazu später mehr.








Das war wohl zu seiner Stuttgarter Zeit ein geführter Wagen.





Das ist hier eine der Stellen, wo man noch nicht so weit ist. Im Bild die Lokleitung und eine Weiche des Typs „TP Lodz“






Weniger Vertrauen erweckend ist auch diese Brücke über die Bahnanlagen. So oder so ähnlich dürfte in einigen Jahren auch der linksrheinische Teil der Kurt-Schumacher-Brücke sein.






Die Brücke führt auch über die Anlagen eines Betriebshofes hinweg. Viel Spaß beim Suchen alter Bekannter…



Von der Brücke runter kamen wir auch gleich wieder an den Bahnhof, wo die Lokleitung erstmal feststellte, dass die Bahnhofsuhr ja noch nach Winterzeit geht.

Wir suchten uns erstmal was zu essen…





Recht günstig bekam man hier ein gutes Essen, das natürlich noch die Nachbestellung eines Nachtisches erforderte.

Die Speisekarten lassen sich so einigermaßen lesen. Rumänisch weist gefühlte Ähnlichkeiten zum Italienischen und Französischen auf.
Da ich aber auch kein italienisch und französisch kann, war es gleich „leicht“.
Im Vergleich zum Ungarischen denkt man da aber schon mal eher „endlich eine Sprache, die ich verstehe“ tongue out smiley
Wobei man dazu sagen muss, dass die Ungarn mehr englische und teilweise auch deutsche Speisekarten haben….





Das war der Nachtisch, auch vorzüglich!

In dem Restaurant hing auch eine Uhr, die ging aber ebenfalls nach Winterzeit.





Wir gingen weiter zum Theater und wunderten uns, dass es schon so früh dunkel wurde.


Irgendwann fanden wir zufällig heraus, dass Rumänien in einer anderen Zeitzone liegt tongue out smiley


Rumänien – wie auch Ungarn – bietet einen großen Vorteil gegenüber Deutschland. Es gibt fast überall W-Lan und die Privatzugänge sind weniger häufig als hier gesperrt.
So kommt man überall problemlos ins Internet…

… und kann zum Beispiel rausfinden, wo der nächste Modellbahnladen ist, den wir hier auch gefunden haben:




leider schon zu…


so viel für heute mal wieder


alla hopp…
Thema Autor Datum/Zeit

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Tw237 05. Dezember 2012 13:42



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