Zitat
...Wo liegen die Gründe für die Fahrzeitverlängerungen zu diesen Zeiten?...
Frag doch mal andersrum:
Wie war es die ganze Zeit möglich, die Tagfahrzeit von 140 Minuten pro Rundfahrt auf 120 Minuten in der Nacht zu
verkürzen?
Richtig, nur mit größten Problemen und hoher Verspätungsanfälligkeit.
Neue, geringere Geschwindigkeitsvorgaben in den Ortsdurchfahrten und das Verhalten bestimmter "Fahrgäste", die nachts alle Zeit dieser Welt haben, um auch dem letzten noch gemütlich Dahergelaufenen die Türen aufzuhalten, tragen natürlich wesentlich zur Verspätungsanfälligkeit bei. Und bei zwei Stunden Rundfahrzeit kriegt man eine einmal eingefahrene Verspätung praktisch nicht mehr weg. Die Soll-Fahrzeit dem tatsächlich Möglichen anzupassen war also nur eine Anpassung an die Realität.
(Man hätte natürlich auch die Türkanten der Züge statt mit Gummiwulsten mit metallenen Klingen ausrüsten können, und die Lichtschranken abschalten...

Ach nein, ich glaube, das ginge wohl doch nicht.)
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Dißinger a.k.a. Lokleitung
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.03.18 12:22.