Dem stimme ich zu. Einige Dinge kann ich aber auch als Fahrgast beurteilen, inwieweit das Personal seinen Job gut macht.
Ein Bus-/Bahnfahrer,
der seine Strecke kennt, d.h. vorrausfahrend fährt, idealerweise z.B. in HD Ampelschaltungen kennt und genau in dem Tempo fährt, dass die Ampel unmittelbar vor der Kreuzung auf Grün schaltet, sodass man sich unnötiges Anfahren spart,
der an der Haltestelle vor der Abfahrt wartet bis das RBL +0 zeigt oder noch besser gleich, wenn er in der Zeit ist, nur genau so schnell fährt, dass er nicht übermäßig lang an der Haltestelle steht (Komfort, Wirtschaftlichkeit),
der bei seinen sonstigen Tätigkeiten, die nicht das Fahren sind, zügig ist, sodass er auf der Strecke nicht unnötig heizen muss,
der sanft anfährt und zügig beschleunigt (und nicht umgekehrt), das gleiche beim Anhalten uvw.
ich glaube, da kann ich mir auch als Fahrgast ein Bild machen.
Ich will auch noch anmerken, dass verfrühte Abfahrten auch gravierende Auswirkungen auf den ganzen Betriebsablauf haben können. Ich z.B. würde von mir behaupten, ein sehr gutes Zeitgefühl zu haben und ich komme immer ziemlich genau 20-30s vor der Abfahrtszeit am Bahnsteig an (nie früher(TM), aber auch nie später), d.h. ich komme an und die Bahn fährt ein, wenn sie pünktlich ist. Da bin ich auch nicht der einzige. Der Großteil erfahrener Fahrgäste macht das genau so.
Ist die Abfahrt zu früh, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich den Bus/die Bahn verpasse. Und wenn so eine Bahn mal 2min. zu früh abfährt, dann sind das schon einige, die dann erst die nächste Bahn erwischen, die sammelt, dann also auch gleich die Fahrgäste vom Vorgänger ein und ist stärker besetzt, wenn sie auch noch verspätet ist, dann gleich auch noch die der Nachfolgebahn. Dass der Fahrgastwechsel dann lahmt, das wurde hier bereits diskutiert. Man verursacht also mit verfrühten Abfahrten indirekt Verspätungen.
Ich finde, dass man für dieses Thema bei Euch mehr sensibiliseren sollte.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.18 16:58.