...auf diese unsägliche Diskussion nicht mehr einsteigen, weil ich eine Abneigung gegen derartige Dauerdiskussionen ohne Nutzen und Ziel habe.
Und halt von wegen Blutdruck, was anderes zu tun, etc.
Und wenn's dann persönlich wird, hört es für mich ganz auf!
Aber jetzt halt doch nochmal:
Abfahren auf Zeigersprung und nicht zu früh funktioniert bei der „großen“ Bahn. Da ist das aufgrund der Infrastruktur auch problemlos möglich und darf auch erwartet werden.
Abfahren auf Zeigersprung an allen Mülltonnen und Milchkannen funktioniert dagegen nicht überall.
Zu den Betrieben mit den "Mülltonnen und Milchkannen" zählt auch die ehemalige OEG, deren Haltestellenabstände nicht nur mit denen einer Straßenbahn vergleichbar sind, sondern viele der Haltestellen aus tatsächlichen Straßenbahnhaltestellen auf Straßenbahnstrecken und weiteren dort fahrenden Straßenbahnlinien bestehen, und eben nicht nur aus Bahnhöfen.
Abfahren auf Zeigersprung bei Straßenbahnen an allen Unterwegshaltestellen – siehe „Mülltonnen und Milchkannen“.
Abfahren auf Zeigersprung bei Bussen unmöglich, dafür greifen zu viele äußere Umstände und unkalkulierbare Rahmenbedingungen in den Betriebsablauf ein.
Und dämlicherweise werden die Haltestellenabstände und die daraus resultierenden Abfahrtszeiten in Minuten angegeben. Sekundenplanung wäre zwar möglich, aber wem hilft’s wenn auf den Aushangfahrplänen Sekunden stehen, die ja eh bei jeder Fahrt anders ausfallen werden?
Aus diesem Grund wird es sicher auch künftig bei Minutenangaben bleiben.
Ein paar Sekunden zu früh abfahren finde ich persönlich an Knotenpunkten scheiße, und selbst versuche ich sowas auch zu vermeiden. An Unterwegshaltestellen kann ich es nicht immer vermeiden. Wohlgemerkt, Sekundenbereich. Ab einer Minute aufwärts finde ich es auch nicht mehr akzeptabel.
Nebenbei erwähnt ist man bei der rnv durchaus darauf ausgerichtet, anhand von Auswertungen, Zahlen, Daten und Fakten solche Streckenabschnitte mit "zu viel" Fahrzeit und Gefahr von zu frühem Abfahren mit solchen Abschnitten mit zu wenig Fahrzeit auszugleichen.
Aber die Situation auf Linie abc und dem Streckenabschnitt xyz ist unter Umständen in einem halben Jahr anders als vor einem halben Jahr.
Oder täglich mehrmals unterschiedlich.
Oder ist manchmal auch aus anderen Gründen nicht vernünftig anpassbar (die Kolleg/innen der Linie 5 können ein Lied davon singen von den Problemen einer Ringlinie mit völlig unterschiedlicher Infrastrukur und Signalschaltung).
Auf den Witz mit den Ampelschaltungen in HD will ich nicht auch noch eingehen, das ist mir zu doof und kann nur von jemandem behauptet werden, der von den dortigen Zuständen so gar keine Ahnung hat, mit Verlaub.
Und ebenso nebenbei erwähnt ist die Vorgehensweise bei anderen Verkehrsbetrieben in Deutschland ähnlich, ebenso deren Probleme. Kann sich der Herr Abfahrer auch mal anschauen.
Diskussion für mich beendet.