05. Februar 2020 12:00
Unter [blog.rnv-online.de] ist am 31.01.2020 ein interessanter Bericht
zum Bau der Hochstraße-Süd um 1959 in Ludwigshafen erschienen.


Dabei sind auch mehrere Fotos aus dem Stadtarchiv Ludwigshafen :




Eine kleine Leseprobe :

Der gewählte Lösungsansatz der Hochstraßen beruht dabei auf dem Prinzip der Entflechtung verschiedener Verkehrsströme, um eine auch für lange Sicht ausreichende Kapazität und Leistungsfähigkeit der Straßen sicherzustellen. Auch die Fortsetzung der ohnehin in erhöhter Lage von der Rheinbrücke kommenden Straßen begünstigte natürlich die Entscheidung für eine weitere Ausführung als Hochstraße. Und tatsächlich, wenn man den durchgehenden Verkehr oberhalb des örtlichen Verkehrs abwickelt, kommen sich diese Fahrbeziehungen im wahrsten Sinne des Wortes nicht in die Quere. Wenn man darüber hinaus die Ab- und Zufahrten zu den Hochstraßen ebenfalls weitestgehend „kreuzungsfrei“ über einander hinwegführt, statt Ampelkreuzungen einzurichten, läuft der Verkehr auch hier potenziell störungsfreier und flüssiger. Und wenn man abschließend, wie ab Ende der 1960er Jahre geschehen, auch noch den öffentlichen Straßenbahnverkehr punktuell in eine zweite Ebene unter die Erde verlegt, kommt man insgesamt recht nahe an das damals in Forschung, Verwaltung und Politik vorherrschende Ideal vollständig entflochtener Verkehrsströme heran. Die Ludwigshafener Verkehrspolitik war in dieser Zeit also keineswegs von heute vielleicht eigentümlich anmutenden Sonderlösungen gekennzeichnet, sondern entsprach modernsten wissenschaftlichen Standards, war quasi genauso konsensfähig und allgemein anerkannt ...
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» LU: Bericht zum Bau der Hochstraße-Süd 1959 (534 Klicks)

bassemohluff 05. Februar 2020 12:00



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