m Teil 1 endete ich – faktisch – mit einem Bild am
Romanplatz. Von dort aus führen wir zum
Sendlinger Tor. In der dortigen Endschleife ist der von uns genutzte Baureihe
T:
Von dieser Baureihe gibt es von den seit 2013 gebauten Fahrzeugen – aktuell – drei Fahrzeuglängen 9 Zweiteiler
T2.7 (19.10m), 9 Dreiteiler
T3,7 (27.70m) und 4 (+73 bestellte) Vierteiler
T4.7 (36,90m), die wohl derzeit als reihe
T4.8 ausgeliefert werden. Es ist geplant, die 2+3 Teiler aus Verband (5-Teiler scheiden zur Zeit aufgrund der fehlenden Länge der Werkstattgleise wohl aus) fahren zu lassen, wenn mal irgendwann einmal die endgültige Zulassung erhält – aber man ist wohl nicht der gute „Kumpel“ der
TAB → siehe Baureihe
S in
Teil 1 meiner Reiseschilderung.
Gerne auch ein Bild, auf dem die Bahn besser zu sehen ist:
Leider sieht man nicht die – hier und an vielen weiteren Haltestellen – fehlende Barrierefreiheit → wenigstens ist man da in einer nicht näher genannten Provinzhauptstadt einer unbestimmten Monopolregion bedeutend weiter (wenn auch nicht an DER zentralsten Haltestelle

).
Nun wieder mal ein Riesensprung an den
Ostbahnhof, der auch wirklich im Osten der Stadt zu finden ist

:
Vor den eigentlichen Bahnhofgebäude, dass einen größeren Umstiegspunkt darzustellen scheint (genaueres konnte nicht in Erfahrung gebracht werden – war ja auch nicht Ziel unserer Reise), befindet sich ein größerer
Busbahnhof, an dem auch Regionalbusse nach dem
Heidelberg-bekannten Chaos-System abfahren (ups, jetzt ist mir doch ein Name raus gerutscht).
Die in einer Kurve liegenden Strab-Haltestelle liegt wie irgendwie nicht zugehörig leicht abseits des Knotenpunkts und ist – natürlich – durch eine als Einkaufspassage getarnte Unterführung zu erreichen.
Wenn es auch manche glauben (wollen), „so was gibt’s woanders nicht“ - gibt’s offenbar doch:
Auf das Ende einer Geschwindigkeitsbeschränkung folgt gleich die nächste. Da hätte man sich das
G3 auch sparen können – die Ankündigung mit dem
G1a hätte ausgereicht (aber vielleicht hat man in der Landeshauptstadt auch Schilder genug/beim aufhängen nicht abgesprochen/nicht nachgedacht/o.ä. (nicht zutreffendes bitte streichen).
Na – ja: Auch kein Meisterbild – aber irgendwie war ich von dem
komischen und ulkigem Gebilde Kunstwerk so geblendet,dass ich den Mast vor des Bahn nicht wahrgenommen habe. Aber da es eines der wenigen Bilder eines (fast kompletten)
R3.3 ist, will ich es Euch nicht vorenthalten.
P.S.: Die dort unten scheinen mächtig stolz auf das mitten auf einem der verkehrsreichsten Plätze
Münchens stehende Ding zu sein, wenn es sogar auf der Internetweite gezeigt wird. Die Gestalt, Größe und Kosten des
Mae West (nach der Schauspielerin) genanntes „Kunstwerk????“ auf dem
Effnerplatz wurden im Stadtrat und in der Bevölkerung kontrovers diskutiert – steht aber trotzdem.
Aber zurück zum eigentlichen Thema und einem Bild auf dem die fehlende Barrierefreiheit an diesem Umstiegspunkt gut zu sehen ist – aber was will man erwarten, wenn man sich nicht mal einigen kann, nach wem man den Platz 1931 benannt hat: Entweder nach dem Hofbaumeister
Josef Effner (1687–1745) und/oder nach dem Gartenbaumeister
Carl von Effner (1831–1884)?
Dafür aber ein Bild, dass mir ein netter
Münchner Kollege ermöglicht hat: Der Fahrerarbeitsplatz in einem der 20
R3.3-Wagen: 1999-2001 von
Adtranz gebaut; Länge 36.580mm; Breite 2.300mm; Gewicht 40,8t; Achsfolge (1A)+(A1)+(1A)+(A1); Plätze 67/151.
Er sei an dieser Stelle freundlich gegrüßt – da er bestimmt nicht mitliest, bitte seid so gut: Der Nächste, der nach
München runterkommt (ja, klingt komisch), richtet ihm bitte meinen Gruß aus → Dankeschön.
Und wenn wir gerade beim Bus sind, folgt das obligatorische Busbild: Da ich keinen Buszug gesehen und aus diesem Grund auch nicht fotografiert habe, müsst Ihr eben mit einem
GLZ, aufgenommen nahe der Haltestelle
Chinesischer Turm vorlieb nehmen – auch dieses Bild völlig verhunzt – spiegelt sich doch das Verkehrszeichen in der Frontscheibe

.
Dann mal zu einem Vergleichsbild der
R2.2: 55 der insgesamt 70 Bahnen des Typs wurden von 2009 bis 2016 modernisiert. Neben dem neu gestalteten Fahrgastraum (auf keinem Bild zu sehen) und der Modernisierung der elektrischen Ausrüstung erhielten sie auch ein neues Farbdesign – die neue Bezeichnung lautet
R2.2b.
Nun kommen wir langsam zum Ende meiner Bilderserie und der Schilderung: In der Nähe des Hauptbahnhofes biegt ein
R3.3 von der
Prielmaierstraße in die
Dachauer Straße ab um kurz danach an der Haltestelle
Hauptbahnhof Nord zum Fahrgastwechsel zu halten (Achtung bitte nicht mit der Haltestelle
Hauptbahnhof Nord in der
Arnulfstraße verwechseln – die Haltestellen gleichen Namens liegen rund 300m auseinander und sozusagen nicht einsehbar „um die Ecke“ – na, so weit sind wir dann hier doch NOCH nicht

.
So, und bevor ich zur Heimreise komme, noch ein Biergartenbild, wie er heißt und wo sich dieser befindet gebe ich mal als „Rätsel“ auf, das Ganze soll ja einen Lerneffekt haben:
So, wie zugesagt nun die letzten beiden Bilder vom Hauptbahnhof
München. Das erste von der Empore des Bahnhofgebäudes aus über einen Teil der Bahnsteiggleise. Und nein – wir waren nicht dort oben um die Aussicht zu genießen, sondern aus gutem Grund:
Unsere Koffer wollten wir für (teures) Geld in einem der Schließfächer deponieren → es gab drei Sorten:
[*] genutzte – ist ja klar an einem Bahnhof (waren die wenigsten)
[*] kaputte → kommt auch vor
[*] abgeschaltete (waren die meisten)
Na ja, die freundliche und kompetente Fachgebietsleiterin der Wasweisichwiedieabteilungsichauchimmernennt erklärte uns in der landestypischen Sprache, dass man eben umbaue und wir hätten uns ja vorher informieren müssen. Auf meine Anmerkung, dass etliche der Schränke
nicht im Baufeld liegen, jedoch zugängig und lediglich abgeschaltet sind, überließ sie uns unserem Schicksal mit der Bemerkung, dass sie noch wirkliche Probleme zu lösen habe → aha.
Kurzzeitig war ich doch versucht, den Hinweis auf das offene Ohr an der Büroscheibe einfach abzureisen und der „Entschwebenden“ hinterher zu werfen.
Aber da stand ja, dass der Bahnhof ein offenes Ohr hat – und nicht die dort Beschäftigten – da ich ja eher introvertiert bin und zu solchen Aktionen weniger fähig lies ich es im Endeffekt dann doch hängen

.
Obwohl, wenn man es so genau betrachtet, an der linken, oberen Ecke muss es schon der Ein oder Andere versucht haben.
So – und da wir sozusagen mit einem Zug mit Allerweltsgesicht die Heimreise antraten ein Bild meiner Meinung nach sehr formschönen Lok – wenn ich die Lackierung auch etwas „exotisch“ finde.
Der Hinweis per Lautsprecher, dass wir in unseren Zug schon mal einsteigen sollen, der Lokführer (darf man dies noch so sagen?) verspäte sich etwas, aber man sei guter Dinge, dass er recht bald komme, sei hier nur am Rande erwähnt.
Und Verspätungen sind bei der Bahn ja eher die Regel als die Ausnahme und vom geneigten Reisenden bereits einkalkuliert.
Salü Erhard
P.S.: In ein paar Jahren, wenn die
ICE4 (dann) fast am auseinanderfallen sind, bereue ich es bestimmt, ihn nicht bildlich festgehalten zu haben – aber dann gibt es bestimmt so etwas wie Nostalgiefahrten (falls man dies dann noch so nennt).