Ich erinnere mich an einen betrieblich ziemlich chaotischen Tag, denn der im Zeitungsartikel erwähnte "liegengebliebene" Zug hatte versehentlich den Sollwertgeber unter dem Differenzstreckentrenner unter der Czeernybrücke nicht durchgängig in Nullstellung, und die V6 hatte daraufhin ins Heidelberger Netz den Bremsstrom mit falscher Polarität zurückgespeist. Damit war nicht nur ein Zug liegengebleiben, sondern der Bereich zwischen HD Hbf und Römerkreis / Karl-Metz-Straße mal für eine gewisse Zeit stromlos (ich meine, es wären über 45 Minuten gewesen).
Ich erinnere mich auch an einen Fahrdienstleiter, der völlig den Überblick verloren hatte und aufgrund einer von ihm verursachten Betriebsstörung anschließend als Pförtner im OEG-Verwaltungsgebäude in Mannheim seine Zeit bis zur Rente fristen musste...
Alte Geschichten.
Aber ansonsten mag ich die V6 bis heute sehr gern. Mal abgesehen von der üblen Bauart als Gleisfräsen und dem Schlag, den man als Tf am Kurvenanfang immer wieder abkriegt, bieten sie einen Komfort, der bei den Nachfolgebauarten wohl nie mehr wieder erreicht wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Dißinger a.k.a. Lokleitung