Eine Rundreise durch die
Schweiz hat natürlich irgendwo einen Beginn, und, klar → auch ein Ende (aber daran denken wir jetzt mal noch nicht).
Unsere Reise startete zeitig und die Fotostellen in einer
Monopolregion sind sicherlich Vielen bekannt. Deshalb beginnt unsere virtuelle Reise erst in der letzten Stadt
Baden-Württembergs (geografisch gesehen

).
Dass auch anderswo die Bahnen offenbar knapp sind, zeigt mein erster Schnappschuss vor dem
Hauptbahnhof in
Ulm.
Während meine Reisebegleitung die Probleme der Heißgetränkeversorgung (
Hbf Ulm → einzige Baustelle) in der näheren Umgebung lösen versuchte, fuhr mir ein
MB Citaro der neuesten Generation „vor die Linse“. Und nein, die Strab-Linie wurde nicht im
SEV bedient, davor (und dahinter) fuhren jeweils Bahnen

.
Ah – nur kurz erwähnt (bevor das „Gemaule“ los geht): Wenn dieses Bild schon nicht gefällt, bitte das Betrachten/Lesen an dieser Stelle beenden. Es folgen in gewohnter Weise keine „Hochglanzfoto's“, meine Schnappschüsse zeigen Betriebssituationen und Alltagsaufnahmen.
Auch beim 2. Bild sieht man, dass man nicht sieht, das falsch aufgebügelt ist – wär' bei einem
E-Bus vielleicht zu realisieren, bzw. hier bei dem
612er aber schwierig.
Eigentlich sollten/wollten wir ab
Ulm mit einem
Railjet der
ÖBB (wäre toll gewesen) reisen, da dieser aus uns unbekanntem Grund nicht verkehrte, durften wir uns eben mit einem
Ex-Pendelino (weniger toll) begnügen. Den Fahrkomfort hatte ich vor Jahren in der Vorfahrleitungszeit auf den
Elsenztalbahn (für die Jüngeren: Ja, die gab's) bereits zu Genüge "erfahren" dürfen.
Ironie am Rande: Den hätten wir auch mit unserem
Deutschlandticket
genießen nutzen können.
Nach einer – eher langweiligen – Fahrt durch das ländliche
Schwaben erreicht man in
Friedrichshafen (a. Bodensee) den
Bodensee und fährt auf der
Bodenseegürtelbahn (glaub' ich zumindest) um das
Schwäbische Meer herum und sieht/erahnt es zumindest in
Deutschland auch teilweise.
Ein Bild der
S-Bahn Vorarlberg lasse ich mal weg – die Orte, an denen ich deren Züge aufgenommen habe, hatte ich in einer früher(TM)en (um nicht früher(TM) zu verwenden) einmal gezeigt (oha → jetzt zahlt sich das treue Lesen aber aus

).
Ab
St. Margrethen galt unser
SwissTravelPass, den wir gelöst hatten. Dieser sollte uns die nächsten 5 Tage durch die
Eidgenossenschaft führen, meist ohne etwas „draufzuzahlen (wenn, dann erwähne ich dies für die Statistiker an geeigneter Stelle).
Im Hintergrund steht vor einem Werk von
Stadler Rail ein Zug für die Budapester U-Bahn (meine ich gelesen zu haben – die Umsteigezeiten in
CH lassen einem im Gegensatz zu
D nicht viel Zeit für Bahnsteigrecherchen/Zugfoto's. Gut – in einer
Bunten Republik hat man aufgrund von verpassten Anschlüssen oft viel Zeit auf irgendwelchen einsamen Bahnhöfen; aber für Zugbilder fehlen dann eben auch die abgefahrenen Verbindungen.
Update: ...die
Stadler U-Bahn-Züge gehen zur
Tyne and Wear Metro in
Newcastle und nennen
sich Class555
Danke für den Hinweis
Im
Rheintal war es (meist) auch ländlich → aber dies erwartet der geneigte Tourist dort eben. Die Berge, die man dort auch erhofft, sind wohl da (Erinnerung aus einer früher(TM)en Reise), aber an diesem Tage meist hinter Nebel verborgen.
Aber weiter mit der ersten Stadt am Rhein (so die Eigenwerbung).
Nach einer gemütlichen Kaffeepause (ohne Bild) ein kleiner Bummel durch die Altstadt (mit Bild). Warum auf diesem Schild „Bleib frisch“ steht konnte ich nicht in Erfahrung bringen → schüchtern, wie ich bin

.
Ab
Chur nun (endlich) die
„kleine Rote“ - eines meiner
Lieblings-EVU. Interessant finde ich hier, dass man das
„moderne Zeug“ selbst mit dem
„ältesten Kruscht“ kuppelt – und vor allem kann.
So – nun hätten wir die gängigen Verunglimpfungen des Zugmaterials auch „durch“.
Von den neuen
Capricon Zügen (Capricon = rätoromanisch Steinbock) hatte ich schon eine Menge gehört – nun also eine Fahrt damit. Gut damit die Front gefälliger erscheint, hätte man die unteren Leuchten des Dreilichtspitzensignals weiter nach unten setzten können → ist jedoch Ansichtssache. Auf jeden Fall gefallen sie mit besser als der (danebenstehende)
Allegra-Triebzug (
Allegra = irgendeine lokale Begrüßung). Aber auch dies ist ja auch eine Sache.des persönlichen Geschmacks.
Eine meiner Wunschstrecken (für diese Reise) war die Fahrt durch die
Rheinschlucht (
Ruinaulta zwischen
Reichenau und
Ilanz). Eigentlich war sogar eine (kurze) Wanderung ab/an
Trin oder
Versam-Safien geplant …................ aber die fiel regelrecht ins Wasser.
Aber: Noch ist ja nicht aller Tage Abend: Irgendwann durchwandern wir den Swiss Grand Canyon. Aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.
Das habe ich auch noch nie erlebt: Die Fahrerin des
Postauto schaut im strömenden Regen, ob noch
Reisende (gut im Bus wären es dann lediglich
Fahrgäste) für die Verbindung zu einem der gut 300m höherliegenden Dörfern mit dem Zug ankommen – besonders lobenswert!!!
Ich wüsste nicht, ob ich dies machen würde (zu meiner Verteidigung muss ich erwähnen, dass ich ja auch kein
Schweizer Postautofahrer bin

).
Bei
Ilanz endet (für uns), bzw. beginnt (für den Bach) die
Vorderrheinschlucht. Ab
Trun geht es merklich bergauf (vorher auch schon, aber eher „unmerklich“), wie ein/zwei Blicke aus dem (zu öffnenden) Fenster in der Nähe des Dorfes
Rabius-Surrein unschwer zu erkennen ist.
Und da unsere Zugfahrt (im Gegensatz zum geplanten „Tagesprogramm“) bald endet, (be)ende ich auch meinen – heutigen – Reisebericht.
Aber …......................... für die Interessierten geht es bald weiter mit der Schilderung meiner, Pardon unserer (war ja als Minigruppe unterwegs

) Erlebnisse.
Also – demnächst auf diesem Kanal → wenn man denn will.
Salü Erhard
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.24 18:18.