Ich versuche die ganze Sache tecnisch zu verstehen. Die Tür muss anfangs verschlossen gewesen sein und die Kontakte oben an der Tür geschlossen gewesen sein. Sonst hätte der Zug nicht abfahren können. Während der Fahrt erhält die Tür vom Führerstand eigentlich keine Türfreigabe, d.h. motorisiert öffent sich diese nicht. Da die Türführung oben angebracht sind, ist der untere Teil der Tür instabiler als der obere Teil, sofern keine Sicherung beim Schließen von unten erfolgt. Das führt natürlich zu einer instabilität die auch in dem Fall zu dem genannten "unteren Spalt an der Tür" führte. Aber selbst wenn die Tür durch Luftsog/Verwirbelungen etc. sich etwas öffnet, so ist die Tür immernoch oben über Keilriemen mit dem Motor verbunden und wäre nur mit starker Gewalt gegen die Türmechanik zu öffnen. Erst mit der Türnotentriegelung wird ja bekanntlich der Mechanismus vom Antrieb entkoppelt und dadurch kann man die Tür (noch immer gegen mäßig starken Widerstand) aufmachen. Für mich passt das alles irgendwie nicht zusammen. Aber die DB hat ja in der Vergangenheit schon öfter mal Türen während der verloren. Vielleicht liegt es auch an der Baureihe.